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Blog / KI-Produktion

Was eine Website kostet: bei uns ein Viertel

Team-Preis für diese Seite: rund 16.000 bis 18.000 Euro. Unser Preis: 3.000 bis 6.000 Euro. Der Unterschied: Orchestrierung statt Fünf-Rollen-Team.

18. Oktober 2026, QLTY media

Startseite von qlty.media mit Scrub-Steuerung und Filmbild
Die Startseite nach 40 Iterationen: Der Filmstreifen ist frei scrubbar, jede Einstellung einzeln anwählbar.

40 Versionen in 14 Tagen

Ein Team hätte für diese Website rund 16.000 bis 18.000 Euro verlangt. Wir haben sie für etwa ein Viertel davon gebaut, in 14 Tagen, mit einer Person und einem Agent. In diesen zwei Wochen entstanden 40 Versionen. Eine Agentur plant für ein Projekt dieser Größe drei Monate ein: Briefing, Zwischenstände, Abnahmen. Hier stand am Morgen eine Entscheidung und am Abend die gebaute Version daneben.

Ein paar Beispiele, was in diesen 40 Versionen entstand:

Die ganze Seite spricht vier Sprachen, Persisch von rechts nach links, ohne dass das Layout bricht.

Wie die Arbeit aussah

Der Ablauf war immer derselbe: Wir haben uns etwas überlegt, und der Agent hat es umgesetzt. Die Idee passte oft in einen Satz, losging es häufig vom Handy aus. Der Agent baute, testete in einem echten Browser und schickte einen Link. Wir haben draufgeschaut und gesagt, was fehlt; Minuten später stand die nächste Version. Am 8. Oktober allein entstanden 22 Versionen.

Der Takt ändert auch, was man ausprobieren kann. Wir wollten, dass sich die Startseite anfühlt wie ein Film. Der Agent baute die erste Version noch am selben Tag. Wir haben sie verworfen, er baute sie zweimal neu, bis die dritte blieb. Ein verworfener Versuch kostete Rechenzeit statt eines Arbeitstags. Deshalb stehen heute Sachen auf der Seite, die unter dem Kostenvorbehalt einer Agentur gar nicht erst vorgeschlagen worden wären: ein kleines Spiel, ein Münz-Regen, vierzehn geheime Überschriften.

Die Rechnung mit einem Team

Zum Vergleich: Was hätte dieselbe Arbeit mit Freiberuflern gekostet? Marktdaten aus dem Jahr 2026: UX-Designer median 586 Euro pro Tag, Frontend-Entwickler median 675 Euro (diemrate, je 300+ Beobachtungen). Für den 3D-Teil wären ein Blender-Artist und ein Motion-Designer nötig, für vier Sprachen ein Übersetzer, für Betrieb und Deployment ein DevOps-Dienstleister.

40 Versionen in 14 Tagen bedeuten: Fast jede Entscheidung aus dieser Zeit ist eingebaut, getestet und wieder verworfen oder behalten worden. Ein Team hätte für dieselben Entscheidungen Briefings, Zwischenstände und Abnahmen gebraucht, jedes mit Vorlauf und Wartezeit.

Konzept, Text und Struktur
UX/Design-Rolle, ca. 8 Tage
3D-Sektion mit AR-Ansicht
3D-Artist, ca. 4 Tage
Startseiten-Animationen und Tests
Frontend, ca. 10 Tage
Vier Sprachen, Sprachmenü, RTL
Übersetzung + Bau, ca. 3 Tage
Betrieb, Backups, Deployment
DevOps, ca. 2 Tage
Summe Team
27 Personentage × 586–675 Euro Median ≈ 15.800–18.200 Euro
Tatsächlich bezahlt
API-Kosten der beteiligten Modelle, im niedrigen dreistelligen Bereich

Stell das Team selbst zusammen

Tagessatz

27 Personentage × 586 € = 15.822 € Team-Preis

Tagessätze: 586 € Median für UX/Design, 675 € Median für Frontend-Entwicklung (diemrate-Marktübersicht 2026). Die Rollen-Schätzung stammt aus der Produktions-Doku dieser Seite.

Die Spanne ist konservativ gerechnet. Agenturmarge, Projektmanagement und Rückläufer sind darin nicht einmal enthalten. Zum Vergleich die unterste Zeile der Tabelle: API-Kosten im niedrigen dreistelligen Bereich.

Was diese Seite bei uns kostet

Eine Seite dieses Umfangs (vier Sprachen, 3D-Elemente, Spiel-Interaktionen, Film-Integration) bauen wir für 3.000 bis 6.000 Euro. Das ist rund ein Viertel von den rund 16.000 bis 18.000 Euro, die ein Team aus Freelancern für dieselbe Arbeit verlangt.

Warum das geht: Gleiche Arbeit, anderer Produktionsweg. Was wegfällt, sind die Abstimmungen zwischen fünf Rollen, die einander Briefings schreiben, Zwischenstände abnehmen und Änderungen weiterreichen. Gebaut, getestet und ausgeliefert wird genauso.

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